Moxatherapie

Tierheilpraxis Moxatherapie

Moxa - Moxibustion

Moxibustion wird seit mehr als 2000 Jahren zur Heilung und Vorbeugung eingesetzt.

In China wird die Moxibustion bei entsprechender Indikation als eine der Akupunktur gleichrangige Therapie geachtet. Der im Westen oft als Akupunktur verkürzt übersetzte Begriff zhen jiu umfasst neben der Nadel zhen auch die Moxa jiu und bedeutet soviel wie "Stechen und Brennen"

Hippokrates wird der Satz zugeschrieben: "Was die Arznei und das Messer nicht heilen, heilt das Feuer".

Insbesondere wird die Moxabehandlung bei Energiemangel angewandt. Die Wärme des glimmenden Krautes dringt in die Muskulatur ein, reizt das Gewebe und regt auf diese Weise die Blut- und Qi-Zirkulation an. Es wirkt direkt entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe und regt die Durchblutung an. Die Moxa-Behandlung stärkt die Yang-Energie, vertreibt Kälte und löst Feuchtigkeit auf. Das Immunsystem wird angeregt und der Gewebestoffwechsel aktiviert. Die Produktion von Leukozyten und Erythrozyten wird angeregt. 

Die Moxibustion kann eine Anämie positiv beeinflussen und wirkt entzündungshemmend. Ebenso wirkt Moxa bakterizid. Durch die Erhöhung der Erythrozyten wird die Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessert. Der pH-Wert verändert sich zum Alkalischen. Das widerum wirkt sich günstig auf Entzündungsprozesse aus. Moxa wirkt beruhigend, hat eine regulierende Wirkung auf die Nervenfunktionen und beeinflusst somit Stresserscheinungen positiv.

INDIKATIONEN:

chronische Erkrankungen / Allergien / Schwächezustände / rezidivierende Fieber / Erschöpfungszustände / Stoffwechselstörungen / Entwicklungsstörungen / Organsenkungen / als Zusatztherapie bei Krebs / Erkrankungen mit Kältegefühl / Erkrankungen mit langsamen, schwachen Puls / Durchblutungsstörungen / Herzerkrankungen / Asthma / Sinusitis / Überlastungsschmerzen / degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen / Phlegmone / Hufrehe / Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems

 

Vermerk: Ich weise darauf hin, dass diese Therapie(n) wissenschaftlich umstritten und von der Lehrmedizin nicht anerkannt ist/sind.